Herbst, klares Wetter. Wir fahren zum Tister Bauernmoor zu den Kranichen. Diesmal wollen wir zum Sonnenaufgang. Das heißt ganz früh aufstehen, hinfahren und dann durch das stockfinstere Moor laufen. Alles noch im Dunkeln. Die Kraniche quasseln schon miteinander. Langsam kommt Nebel auf. Dann fliegen wie abgesprochen plötzlich ein paar Hundert Gänse los. Eine Runde und weg. Eine halbe Stunde später geht die Sonne auf. Die Kraniche fliegen in kleinen Gruppen von fünf bis zehn los. Das Spektakel dauert vielleicht eine Stunde. Dann gehen wir langsam wieder nach Hause. War schöner als abends. Viel weniger Leute, ruhig. Kein Stress.
Damit wir nicht vergessen, was so alles im Garten passiert, lege ich mal einen Eintrag zum neuen Garten an. 5.3.2022 Schlüsselübergabe. Wir in unserem neuen Garten. Der Teich ist noch gefroren. 15.3.2022. Der Teich. Schon bevor irgendwas passiert, war ein Paar Enten da. 24.3.2022. Die erste Kamelienblüte. 27.3.2022. Blaue und weiße Blausternchen. Müssen noch ausgegraben werden. Deswegen das Stöckchen. 29.3.2022. Die Magnolie fängt an zu blühen. 16.4.22 Die Magnolie blüht zusammen mit der Kamelie. Eine schöne Aussicht aus dem Küchenfenster. 18.4.22 Unser Kirschbaum wird uns fehlen. Einfach ein wunderbarer Sitzplatz. 8.5.22 Aber es gibt auch auf dem neuen Grundstück einen schönen Apfelbaum. 15.5.22 Es gibt einen neuen lauschigen Sitzplatz. Schön halbschattig. Mit Phlox und Blick auf den Teich. Alles blüht am Teich und im Garten. Und Rhododendren.... 21.5.22 Im und am Teich und drumherum. 2.6.22 Pfingsten 7...
Heute geht es hoch hinaus. Wir fahren bis nach Waldhaus. Von dort nehmen wir die alte Standseilbahn und die Luftseilbahn auf den Chäserrugg. Die Churfirsten auf der Hochfahrt Unten war Sommer - oben ist es frisch. Aber nicht kalt. Die Aussicht auf den Alpstein ist anfangs noch gut. Später ziehen Wolken auf. Blick auf den Walensee Es gibt auf dem Rosenweg viele Alpenblumen zu sehen. An einem geschützten Hang fliegen auch Schmetterlinge. Den ganzen Rundweg brauchen wir nicht zu machen. Wir finden noch Restschnee und steigen einen Bergpfad zu Schneefeldern hinab. Und vorallem die Schmetterlinge. Sie flogen am windgeschützten Hang. Eine seltene Gebirgsschrecke haben wir auch gefunden. Und Sedum, die Futterpflanze von Apollo-Faltern, aber keine Apollos. Nachher sind die Wolken dann immer dichter geworden. Zum Schluss essen wir noch in dem modernen Gasthaus. Die Aussicht ist wahrscheinlich phantastisch, wenn nicht alles in Wolken liegt. Auf der Talfahrt hab...
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