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Kurzer warmer Frühling

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Ein paar Tage vor Ostern ist der ganz warme sonnige Frühling ausgebrochen. Die Krokusse und Blausternchen blühen am Sternenweg und zwischen den Wassern. Im Trochel fliegen viele Zitronenfalter, hier und da auch ein Weibchen.  In einem kleinen Graben saßen die Wasserfrösche. Gut versteckt. In der Ahe blühen die Weidenkätzchen und mit etwas Glück kann man auch ein Tagpfauenauge erwischen.  Am Kattensteert haben wir Erdkröten gesehen. Die können ewig die Luft anhalten und tauchen.  Am Bullensee war es ziemlich ruhig. Im Kleinen Bullensee haben viele Reiherenten. Die schnattern erst wild drauflos und tauchen dann ab.  Hier haben wir sogar einen Admiral gefunden, der offenbar in Rotenburg überwintert hat. Und noch ein Tag war sonnig, aber schon ziemlich kalt. Wir sind nach Holtum-Geest gefahren. Dort fanden wir (endlich) weiß blühende Bäume. Hartriegel? Frühe Kirschen? Schlehen?  Wir haben auch gesehen, wie der Osterhase von einem Bussard oder so erlegt wurde. Naja....

Herbst in Bellen

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  Herbst oder fast noch Spätsommer. Wir fahren ein Stück, kurz hinterm Trochel liegt das kleine, fast verwunschene Bellen. Wirklich nur ein paar Häuser. Und jeder scheint es sich hübsch machen zu wollen. Sogar die Bauern. Es gibt auch einen Öko-Schweinebauern mit Drei-Felder-Wirtschaft.  Wir liefen im Halbschatten eine alphaltierte Allee entlang. Am Rand lag ein schon abgeblühtes Sonnenblumen- und Gründüngerfeld. Ein paar Schmetterlinge flogen da noch.  Ein Admiral hat sogar am Mais gesaugt. Habe ich noch nie gesehen.  Auf dem Rückweg haben wir einen wunderbaren Birkenpilz gefunden. Oder besser gesagt, unser Abendessen. Aus den Mitbringseln entstand dann ein hübscher Herbstkranz. Muss man sich merken. Auch den Waldrand mit Blautannen. 

Dünen bei Eversen

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Fast noch sommerlich warm und wir probieren einen neuen Weg aus. Hinter Eversen geht es durch einen kleinen Wald zu einem sandigen trockenen Stück.  Erst geht es durch einen kleinen Wald. Di e freie Fläche ist fast ganz von jungen Brombeeren zugewuchert. Aber ein wenig Heide kommt noch durch. Da sonnen sich einige Kleine Feuerfalter, ein paar Kleine Kohlweißlinge, ein Tagpfauenauge und sogar ein C-Falter.  Am Rand von sandigen Dünen wächst gelber Rainfarn. Ein Tummelplatz für Schmetterlinge. An Hundert Tagpfauenaugen, toll.  Auch ein paar Kleine Feuerfalter, Grünader-Weißlinge, Kleine Kohlweißlinge, Admirale. Mit Geduld auch Kleine Perlmutterfalter, ein einziger Bläuling. Wer hätte das gedacht? Muss man sich merken. 

Sonnige Verdener Dünen

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Eigentlich nur 21 Grad, aber knalle Sonne und kein Schatten gab's auf den Verdener Dünen. An einer nicht ganz so trockenen Stelle blüht schön die Heide. Und dort flogen viele Schmetterlinge. Erstaunlich viele auf so einem kleinen Fleck. Sogar Kleine Perlmutterfalter, die in diesem Sommer häufig sind.  Endlich auch ein paar Kleine Feuerfalter. Hier wachsen reichlich Kleiner Ampfer.  Ein interessanter weißer Spinner flog auch vorbei. Kenne ich aber nicht.  An einer Traubenkirsche naschen zwei Admirale. Ziemlich träge, vielleicht waren die Kirschen schon gegoren.  Die Tagpfauenauge sind offenbar auch schon geschlüpft. Schöne frische Falter. Auf feuchten Moos hopsten zwei kleine Frösche. Wohl Moorfrösche.  Es war ein netter kleiner Ausflug. Nach anderthalb Stunden im Sand herumzustiefeln machte auch etwas müde.  Ein Umweltfrevel. Haben wir dann beseitigt.  Der Rückweg im Stadtwald war gut schattig.