Von der Schwägalp zur Potersalp
Heute war es trüb und etwas Regen angesagt. Da wollten wir nicht hoch auf einen Berg fahren. Also auf halber Höhe laufen. Mit den Auto eine dreiviertel Stunde auf die Schwägalp.
Dort fährt eigentlich die Seilbahn los, hoch auf den Säntis. Heute verschwindet sie aber in den Wolken.
Wir liefen also auf einem breiten und nicht so steilen Wanderweg. Immer über die Alpen. Die Kühe waren zum Teil etwas an uns interessiert.
Obwohl die Sonne nicht schien, haben wir zwei verfrohrene Schmetterlinge gefunden, die gar nicht erst wegfliegen konnten.
Die Landschaft ist weit und nicht sehr steil. Verstreut liegen die Alpwirtschaften.
An tieferen Stellen sammelt sich das Wasser zu Hochmoorflächen. Hier gibt es bestimmt auch Hochmoor-Schmetterlinge, wenn die Sonne scheint.
Schließlich haben wir an einer felsigen Stelle Rast gemacht. Und in einem kleinen Wolkenloch sind gleich ein paar Erebia heraus gekommen. Ein Schwalbenschwanz ist auch vorbei geflogen
Fetthenne Sedum sp.
Dann ging es wieder heimwärts. Die Wolken kamen über die Berge und schließlich war gar nichts mehr zu sehen. Fast hätten wir uns noch verlaufen.
So nah hatten wir es wirklich noch nie zum Bahnhof.
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